Weinhandelshaus Scholzen

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Gosset: Vom ältesten Weinhaus zum Spitzenchampagner

Bereits im Jahr 1584 überschrieb Jean Gosset, Winzer und Bürgermeister der Gemeinde Ay im Nord-Osten Frankreichs, sein Weingut an Pierre Gosset. Pierre begann, Weine aus Ay auszuführen und die außergewöhnliche Qualität der weißen und roten Weine sprach sich schnell über die Landesgrenzen hinaus herum. An den königlichen Höfen von Franz I. und Heinrich IV. wurde Gosset serviert und geschätzt.
Über vier Jahrhunderte wurde das Streben nach höchster Qualität von Generation zu Generation weitergegeben: Heute macht dieser Qualitätsanspruch Gosset zum Hersteller von Spitzenchampagnern.

Griesel & Compagnie

Zeit ist ein Geschenk. Und Sekt machen ein Geduldsspiel. Zwar schubsen wir ihn in die gewünschte Richtung. Eine kleine Ewigkeit ist er aber auf sich allein gestellt. Tief im Keller darf er ruhen und reifen. Wir warten.

Schloss Gobelsburg

Seine über 1000-jährige Geschichte macht Schloss Gobelsburg zu einem der ältesten Weingütern Österreichs. Ihre Tradition des biologisch integrierten Anbaus wurde bruchlos von den heutigen Betreibern Michael Moosbrugger und Willi Bründlmayer übernommen und perfektioniert.

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BOAVISTA

Wir waren die "Lost Generation", erinnert sich Joao Tavares de Pina. Was er damit meint? Nachdem 1974 die Nelkenrevolution die Diktatur weggefegt hatte, wuchsen wir in einem Vakuum auf. Egal ob in der Schule oder im Weinbau, niemand wusste, wie es weitergehen würde. Vor allem im Dao nicht, wo der Staat bis anhin im Weinbau den Ton angegeben hatte. Um dem besitzmässig stark zersplitterten Dao eine lebensfähige Struktur zu geben, hatte das Salazar-Regime nach dem Krieg hier eine straffe Genossenschaftspolitik betrieben. Zehn Genossenschaften dominierten den Weinbau. Sie alleine hatten das recht, Trauben zu kaufen. Doch schon vor der Nelkenrevolution war klar, dass dieses System gescheitert war. Die Weine zeigten sich zwar einheitlich, nur leider einheitlich schlecht. Es fehlte an Hygiene in den Kellern und an Visionen in den Köpfen der Funktionäre. Diese Hypothek sollte das Dao bis weit in die 90er Jahre hinein belasten und ist auch der Grund dafür, warum die Renessance, angeführt von kleinen Spitzenbetrieben, hier deutlich später einsetzte als anderswo in Portugal. Joao Tavares de Pina studierte Weinbau in Bordeaux und arbeitete danach in der Forschung in Porto. Erst nach seiner Heirat im Jahre 1991 erinnerte er sich an die Quinta da Boavista in den Ausläufern der Serra da Estrela, die schon lange im Besitz der Familie war. Die abgelegene Quinta, im östlichsten Winkel des Dao gelegen, war unbewohnt. Das junge Ehepaar fand kaum mehr als eine Ruine vor. Heute, wo das Haus und die Rebberge wieder bestens in Form sind und die drei Töchter abends im Innenhof Schlagball spielen, kann man sich diesen über Jahrzehnte andauernden Niedergang kaum mehr vorstellen. Aber das war die Realität in vielen Quintas hier. Der Auf- und Ausbau der Quinta da Boavista gestaltete sich langwierig. Für die Familie wurde er zu Lebensaufgabe. Erst 2004 wurde die neue Kellerei, ein schlichter Zweckbau neben der Quinta, fertig. Jetzt, wo die Voraussetzungen stimmen, beweist Joao Tavares de Pina, welches Potenzial in seinen reblagen steckt. Besonders viel Herzblut investiert er in die Sorte Jaen. Mit minimalen Erträgen keltert er hochkonzentrierte, nach schwarzen Kirschen duftende Elixiere. Der Jaen von der Quinta da Boavista wächst auf Lehm und Schiefer und zeigt sich vollfruchtig-konzentriert.

Quinta da Boavista 3550 – 058 Castelo de Penalva Penalva do Castelo Portugal