Weinhandelshaus Scholzen

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Gosset: Vom ältesten Weinhaus zum Spitzenchampagner

Bereits im Jahr 1584 überschrieb Jean Gosset, Winzer und Bürgermeister der Gemeinde Ay im Nord-Osten Frankreichs, sein Weingut an Pierre Gosset. Pierre begann, Weine aus Ay auszuführen und die außergewöhnliche Qualität der weißen und roten Weine sprach sich schnell über die Landesgrenzen hinaus herum. An den königlichen Höfen von Franz I. und Heinrich IV. wurde Gosset serviert und geschätzt.
Über vier Jahrhunderte wurde das Streben nach höchster Qualität von Generation zu Generation weitergegeben: Heute macht dieser Qualitätsanspruch Gosset zum Hersteller von Spitzenchampagnern.

Griesel & Compagnie

Zeit ist ein Geschenk. Und Sekt machen ein Geduldsspiel. Zwar schubsen wir ihn in die gewünschte Richtung. Eine kleine Ewigkeit ist er aber auf sich allein gestellt. Tief im Keller darf er ruhen und reifen. Wir warten.

Schloss Gobelsburg

Seine über 1000-jährige Geschichte macht Schloss Gobelsburg zu einem der ältesten Weingütern Österreichs. Ihre Tradition des biologisch integrierten Anbaus wurde bruchlos von den heutigen Betreibern Michael Moosbrugger und Willi Bründlmayer übernommen und perfektioniert.

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VILLA S. ANNA

 

Klein mag es sein, neu ist es nicht. Villa Sant’ Anna gehörte früher zu einem größeren Besitz der Familie von Simona Ruggeri Fabroni. Hier wurde alles mögliche produziert, unter anderem Wein, der fassweise verkauft wurde. Das macht heute kein vernünftiger Mensch mehr. Und da Anna Fabroni - die Tochter der Signora Simona - verheiratet ist mit Federico Carletti, dem Chef des großen und bedeutenden Weinguts Poliziano, lag der Gedanke nahe, den Wein des kleinen Anwesens selbständig zu vermarkten. Es verfügt ca. zehn Hektar eigene Weinberge. Sie sind von hervorragender Qualität und werden durch konstante Investitionen in den kommenden Jahren noch besseres Traubengut tragen – was etwas heißen will. Die Besitzerin führt es vollkommen getrennt von Poliziano: Villa Sant’ Anna ist ein reiner Frauenbetrieb. Denn es ist kein Spiel, ein Weingut zu führen.

Simona Ruggeri Fabroni stellte die Bedingung, dass ihre Töchter Margherita und Anna sich verpflichteten, den Betrieb in jedem Fall zu übernehmen und weiterzuführen – auch wenn die Chefin derzeit noch keineswegs daran denkt, sich zurückzuziehen. Obendrein hat sie sich fachkundiger Beratung versichert: Carlo Ferrini, der seine Karriere als „flying winemaker“ auf Brancaia und Fonterutoli im Chianti Classico begründete, sorgt dafür, dass Rebflächen und Kellertechnik auf den neuesten Stand gebracht werden. Villa Sant’ Anna produziert derzeit neben dem Vino Nobile, als Annata und als „Poldo“ genannte Riserva, einen Chianti Colli Senesi als Wein für alle Tage und einen guten Rosso di Montalcino. Auf der ein Hektar großen Lage „I Valloni“ wächst das Traubengut für den Supertuscan gleichen Namens. 70 Prozent Prugnolo Gentile plus 30 Prozent Cabernet Sauvignon, 24 Monate im Barrique ausgebaut, ergibt einen feinen, samtigen Wein, von dem seine Fans nie genug bekommen können.

 

Villa S. Anna, Via della Resistenza, 143, 53045 Abbadia SI, Italien